5. Juli 2013

Kolosseum: Bürgermeister plant Autoverbot

Das Kolosseum in Rom leidet unter dem Straßenverkehr. Ähnlich wie beim Dom in Köln führen die Abgase dazu, dass das Monument sich schwärzlich verfärbt und bröckelt.

Deshalb sollen am Kolosseum ab August keine Autos mehr fahren. Das sieht ein Plan des neuen römischen Bürgermeisters Ignazio Marino vor. Dazu soll die wichtigste Straße zum Forum Romanum für Privatautos gesperrt werden. Der Bürgermeister geht davon aus, dass das den Verkehr an den antiken Stätten um 90 Prozent reduzieren wird.

Das Bauwerk aus dem 1. Jahrhundert gehört mit sechs Millionen Besuchern im Jahr zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms. Kritiker der Maßnahme befürchten, dass die Sperrung die chaotische Verkehrssituation in der italienischen Hauptstadt weiter verschärft.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)