8. Juli 2013
Künstliche Befruchtung ist vor allem ein Privileg der westlichen Welt.Damit sich das ändert, haben belgische Ärzte und Forscher eine kostengünstigere Variante entwickelt. Sie soll pro Behandlung 200 Euro kosten und sich im Wesentlichen nicht von der herkömmlichen In-vitro-Fertilisation unterscheiden. Die kostet laut den Forschern etwa zehn mal so viel. Um den Preis niedriger zu halten, verzichteten sie auf einen Großteil der teuren Laborgeräte. Eine beteiligte Forscherin sagte auf einer Tagung in London, mit der günstigen Version könnten sich auch Eltern aus Entwicklungsländern ihren Kinderwunsch erfüllen. Die Behandlung von Unfruchtbarkeit in diesen Regionen sei das am meisten vernachlässigte Problem im Gesundheitswesen. Laut Weltgesundheitsorganisation sind dort zwei Millionen Paare betroffen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)