8. Juli 2013

Studie: Urheberrecht sorgt für eine "Lücke des 20. Jahrhunderts" auf dem Buchmarkt

Das strenge Urheberrecht in den USA sorgt dafür, dass Bücher aus dem Handel und der Öffentlichkeit verschwinden.Das ist das Ergebnis der Studie eines Juristen aus den USA, über die das Portal "heise.de" berichtet. Paul Heald von der University of Illinois hat gut 2.000 zufällig ausgewählte Titel aus dem Angebot des Versandhändlers Amazon untersucht. Dabei zeigte sich, dass mehr Werke aus den 1850er Jahren als aus den 1950ern angeboten wurden. Der Grund dafür sei, dass die Schutzfrist für nach 1923 erschienene Titel frühestens 70 Jahre nach dem Tod des Autors endet. Da sich die Vermarktung solcher Titel nicht lohne, gebe es auf dem Buchmarkt zurzeit eine "Lücke des 20. Jahrhunderts".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)