9. Juli 2013
Von wegen Wonnemonat Mai.Forscher der Universität Princeton legen mit ihren Untersuchungsergebnissen nahe, dass sich Eltern zwei Mal überlegen sollten, ob sie ein Kind im Frühjahr zeugen. Sie haben die Daten von mehr als 1,4 Millionen Müttern verglichen. Dabei haben sie herausgefunden, dass Kinder, die im Mai gezeugt werden, eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, zu früh geboren zu werden. So steige die Rate der Frühgeburten der in diesem Monat gezeugten Kinder um zehn Prozent. Die Wissenschaftler vermuten, dass das daran liege, dass der Geburtstermin der Kinder im Winter sei. Denn in den kalten Monaten seien mehr Grippe-Viren unterwegs. Und diese Viren könnten die Geburt frühzeitig auslösen.Der Artikel ist in der Zeitschrift "PNAS" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)