9. Juli 2013

Pekings Hundebesitzer fürchten Beschlagnahmung der Tiere

Mittlerweile gehen sie mit ihren Hunden heimlich Gassi, am besten mitten in der Nacht, oder quartieren Fiffi in die Vorstadt aus.In der chinesischen Hauptstadt Peking fürchten Hundebesitzer um ihre tierischen Begleiter. Wie die "L.A. Times" schreibt, haben die Behörden eine Kampagne gestartet und wollen große Hunde wie Dalmatiner und Chow Chows beschlagnahmen. Bislang galt eine Art Duldung der Haustiere: Zwar ist die Haltung großer Hunderassen seit den 80er Jahren verboten, bislang wurde aber nichts gegen die mittlerweile etwa 500.000 Tiere in der Stadt unternommen. Außerdem konnte man Dalmatiner und Co. ganz normal in den lokalen Polizeistationen registrieren lassen. Jetzt warnen die Behörden per Flyer, dass die Hunde mitgenommen werden.Warum gerade jetzt etwas gegen die Hunde unternommen wird, ist unklar. Es wird vermutet, dass mit steigender Hundezahl auch die Zahl der Verletzungen - etwa Hundebisse - gestiegen ist. Denn mittlerweile summieren sich große und kleine Rassen auf eine Gesamtzahl von circa zwei Millionen Tieren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)