9. Juli 2013

Rechtsextreme verstärken Propaganda im Netz

Junge Leute erreicht man am besten im Netz. Das haben auch Rechtsextreme mitbekommen. Sie gehen dort verstärkt auf Anhängerfang: 2011 gab es noch rund 5.400 rechte Websites und Beiträge in Sozialen Netzwerken; ein Jahr später waren es schon 7.000 - also ein Drittel mehr. Das teilt die Organisation "jugendschutz.net" mit. Sie durchforstet das Netz nach rechtsextremistischen Angeboten. Gefunden hat sie dabei auch mehr strafbare Inhalte, in denen zum Beispiel der Holocaust geleugnet wird. Der Verein stellt fest, dass klassische Websites gar nicht mehr so eine große Rolle spielen. Stattdessen werde mehr getwittert und gepostet. Von den Jugendschützern kommt auch Lob für Facebook und YouTube. Problematische Beiträge würden dort schnell gelöscht. Allerdings tauchten sie auch schnell wieder auf, dann eben leicht verändert oder in anderen Konten. Die Ergebnisse als pdf

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)