10. Juli 2013
Viele Morde und wenig Forschritt im Kampf gegen Armut.Einer neuen Studie zufolge steht es weiterhin schlecht um Mittelamerika. Laut einer Organisation zentralamerkanischer Staaten (SICA) werden in der Region im weltweiten Vergleich die meisten Morde begangen - bezogen auf die Bevölkerungszahlen. Zwischen 2000 und 2011 habe sich die Mordrate dort verdoppelt. In Honduras zum Beispiel werden pro 100.000 Einwohner 86 Menschen getötet. Auf Honduras, El Salvador und Guatemala fallen 90 Prozent aller Morde in Mittelamerika. Durch diese Länder fließt die Hauptroute für Drogen, die von Südamerika nach Nordamerika geschmuggelt werden.Von den sieben untersuchten zentralamerikanischen Ländern passierten die wenigsten Morde in Costa Rica - allerdings ist die Zahl auch dort noch zehnmal höher als in Europa.Die Studie untersuchte auch, wie sich die Armut entwickelt hat. Das Ergebnis: Nur Panama konnte seine Armutsrate erheblich senken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)