10. Juli 2013
Bislang leuchtet bei diesem gigantischen Proto-Stern noch nichts, aber Astronomen von der Europäischen Südsternwarte sind schon jetzt beeindruckt.In 11.000 Lichtjahren Entfernung haben sie nach eigenen Angaben den bislang größten Sternen-Embryo der Milchstraße entdeckt. Die Masse der dunklen Materiewolke sei mehr als 500 Mal so groß wie die unserer Sonne. Durch ihre Schwerkraft zieht die Wolke immer mehr Gas und Staub an. Wenn die Dichte der Wolke in Zukunft einmal groß genug ist, wird sie voraussichtlich kollabieren und es entsteht ein riesiger, leuchtender Stern. Der wird den Forschern zufolge sehr hell sein und etwa die 100-fache Sonnenmasse haben. Solche Sterne seien selten: Nur einer von 10.000 erreiche so eine große Masse. Für ihre Beobachtungen nutzten die Wissenschaftler Daten des ALMA-Observatoriums in der chilenischen Atacama-Wüste, das erst vor einigen Monaten in Betrieb ging.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)