10. Juli 2013
3-D-Druck ist gerade groß in Mode - jede Woche gibt es neue Dinge, die man sich zu Hause ausdrucken kann.Letzte Woche stellte ein Entwickler eine Anleitung ins Netz, mit der man sich eine eigene Spiegelreflex-Kamera drucken kann. Jetzt haben Forscher der Universität North Carolina in den USA einen 3-D-Druck mit flüssigem Metall vorgestellt. In der Fachzeitschrift "Adanced Materials" schreiben sie, sie hätten herausgefunden, dass eine flüssige Mischung aus den Metallen Gallium und Indium eine Art stabile Haut bilden kann, wenn sie mit Luft in Kontakt kommt. Der Drucker presst die Metalle aus Nadeln heraus und bei Zimmertemperatur können so dreidimensionale Strukturen entstehen, die stabil sind.Für den privaten Gebrauch ist die neue Methode allerdings nicht wirklich geeignet: Das flüssige Metall kostet etwa 100 Mal so viel wie der Kunststoff, mit dem herkömmliche 3-D-Drucker arbeiten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)