10. Juli 2013
In der Folge von Christoph Kolumbus sind nicht nur Menschen und Pferde, sondern auch viele europäische Hunderassen nach Amerika gekommen.Bislang hatte man gedacht, dass diese Tiere die amerikanischen "Hunde-Ureinwohner" verdrängten. Stimmt aber nicht, stellte jetzt ein internationales Forscherteam fest. Sie untersuchten das Mitochondrien-Erbgut verschiedener Hunderassen. Das Ergebnis: Eine ganze Reihe amerikanischer Rassen konnte dem Ansturm der Europäer trotzen. Der mexikanische Chihuahua ist den Wissenschaftlern zufolge sogar noch besonders eng mit Hunden verwandt, die vor der Ankunft von Kolumbus in Mittelamerika zu Hause waren.In der Fachzeitschrift "Proceedings" der britischen Royal Society berichten sie außerdem, woher die ersten amerikanischen Hunde stammten. Die Gene belegten, dass sie mit dem Menschen aus Asien kamen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)