10. Juli 2013
Es gibt Vogelschwärme, Fischschwärme - und an der Uni Graz jetzt auch den weltgrößten Roboter-U-Boot-Schwarm.Die Forscher haben 20 Unterwasser-Roboter so eingestellt, dass sie miteinander kommunizieren und gemeinsam Entscheidungen treffen können. Vorbild waren soziale Insekten wie Bienen oder Ameisen. Der Vorteil eines Schwarms: Alle Roboter zusammen können Aufgaben lösen, die einer alleine nicht bewältigen könnte. Eine Einsatzmöglichkeit wäre den Wissenschaftlern zufolge das Auffinden von Giftfässern in turbulenten Meeres-Regionen. Der Schwarm könnte sich dort besonders gut auf wechselnde Strömungsverhältnisse einstellen. Die Gruppe könnte ihre Aufgabe selbst dann noch erfüllen, wenn einzelne U-Boot-Roboter ausfallen. Die Mitglieder des Unterwasser-Roboter-Schwarms kommunizieren unter anderem über Licht, Schall und Funk miteinander.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)