10. Juli 2013

Studie: Ostdeutsche leben dank Wiedervereinigung länger

Vor 1989 gab es bei der Lebenserwartung noch deutliche Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland.Im Osten war das Leben im Schnitt zweieinhalb Jahre kürzer. Laut einer Studie hat die Wiedervereinigung den Ostdeutschen ein deutlich längeres Leben beschert. Der Untersuchung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zufolge haben Frauen im Osten nach dem Umbruch im Durchschnitt vier Jahre an Lebenszeit gewonnen. Und Männer leben sogar knapp sechs Jahre länger. Ein Grund ist die bessere Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Institut hatte berechnet, wie heute die Lebenserwartung in Ostdeutschland wäre, wenn es die DDR noch gäbe. Die verglichen sie dann mit den tatsächlichen aktuellen Daten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)