11. Juli 2013
Jetzt sind sie zwar ausgeschlafen, haben aber weniger Praxiserfahrung: US-amerikanische Assistenz-Chirurgen. Sogenannte Chirurgen-im-Training dürfen seit 2003 nicht mehr als 80 Stunden in der Woche arbeiten und müssen mindestens zehn Stunden zwischen einzelnen Schichten frei haben. Seit zwei Jahren dürfen ihre Schichten im ersten Assistenzjahr außerdem nicht länger als 16 Stunden sein. Einer neuen Untersuchung zufolge, operieren die jungen Chirurgen seitdem deutlich weniger. Die Assistenzärzte hätten in ihrem ersten Jahr etwa ein Viertel weniger chirurgische Eingriffe vorgenommen, als ihre Kollegen vor vier Jahren. Das berichten Wissenschaftler in einem Fachmagazin (JAMA Surgery). Eine frühere Studie hatte bereits herausgefunden, dass die jungen Assistenzärzte mit den neuen Arbeitszeiten unzufrieden seien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)