11. Juli 2013

Russische Geheimdienste entdecken wieder die Schreibmaschine

Der Spionageskandal um Prism und Tempora zeigt: Das Wort Computersicherheit ist offensichtlich ein Widerspruch in sich.Die russischen Geheimdienste ziehen daraus die Konsequenz. Nach einem Bericht der Zeitung "Iswestija" setzen sie wieder verstärkt auf die Schreibmaschine. Einer der Geheimdienstchefs habe gerade erst 20 Schreibmaschinen neu bestellt. Besonders heikle Informationen würden nur auf Papier archiviert und nicht auf elektronischen Datenträgern.Besonders beliebt bei den russischen Geheimdiensten ist laut Zeitung das deutsche Modell "Triumph-Adler Twen 180".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)