11. Juli 2013

Erwachsene unzureichend gegen Keuchhusten geimpft

Bei der Keuchhusten-Impfung sind die Deutschen nachlässig - zu nachlässig findet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin. Nach einer Untersuchung ist nur etwa einer von 20 Erwachsenen ausreichend gegen Keuchhusten geschützt. Das Robert-Koch-Institut hat mehr als 40.000 Menschen dazu befragt. Weiteres Ergebnis: Auch viele, die direkten Kontakt zu Säuglingen haben, sind unzureichend gegen Keuchhusten geimpft. Bei Babys kann der Infekt lebensbedrohlich verlaufen. Nach Angaben der Gesellschaft für Innere Medizin ist Keuchhusten aber auch bei Erwachsenen keine banale Erkrankung. Der Impfschutz müsse alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)