15. Juli 2013

Bundesregierung strebt weltweit vernetzte Meeresschutzgebiete an

"Wir brauchen ein weltweit vernetztes System von Meeresschutzgebieten."

Das hat ein Vertreter des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Bremerhaven betont. Dort findet eine internationale Sondersitzung zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis statt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium erklärte, die außergewöhnliche biologische Vielfalt in der Antarktis müsse im weltgrößten Meeresschutzgebiet bewahrt werden - das würde auch dem Klima dienen.

Deutschland arbeitet nun daran, ein Schutzgebiet im Weddellmeer einzurichten. Das ist ein Teil des Südpolarmeeres mit einer Fläche fast acht Mal so groß wie die Bundesrepublik. - Bis zum Jahr 2020 will die internationale Staatengemeinschaft weltweit mindestens zehn Prozent der Küstengewässer und Ozeane als Schutzgebiete ausweisen. Bisher sind es nur zwei Prozent.

Die Sitzung der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis geht noch bis morgen. Beim letzten Treffen im November konnten sich die Mitgliedsstaaten noch nicht über alle Punkte für den Schutz der Antarktis-Meere einigen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)