16. Juli 2013

Längeres Arbeiten verringert Alzheimerrisiko

Was gut für die Rentenkasse ist, schützt offenbar auch vor Alzheimer.

Wer später in Rente geht, erkrankt einer neuen Studie zufolge seltener an Demenz. Forscher untersuchten knapp 430.000 Menschen in Frankreich. Das Ergebnis: Für jedes zusätzliche Jahr, das ein Mensch berufstätig war, verringerte sich das Risiko, Alzheimer zu bekommen, um mehr als drei Prozent. Wer arbeitet, bleibt den Forschern zufolge körperlich aktiv, sozial vernetzt und werde geistig herausgefordert. All das helfe, geistigem Verfall vorzubeugen.

Die Studie der französischen Regierung ist die bisher größte Untersuchung zu dem Thema. Sie wurde auf der Internationalen Konferenz der [Alzheimer-Vereinigung| www.alz.org] in Boston vorgestellt.

Weltweit sind etwa 35 Millionen Menschen von Demenz betroffen. Die meisten von ihnen leiden unter Alzheimer. Die Ursache dieser Krankheit ist bis heute unklar. Ein Heilmittel gibt es nicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)