16. Juli 2013
Wenn Musikstreamingdienste nur an ihre Aktionäre denken, kann das für Musiker nicht gut sein.
Das dachte sich offenbar Radiohead-Sänger Thom Yorke. Nach Angaben des britischen "Guardian" ließ Yorke sein Solo-Album und die Songs seines Bandprojektes Atoms For Peace vom Streamingdienst Spotify entfernen. Via Twitter rief er die User auf, den Dienst nicht zu nutzen, weil die Künstler nichts davon hätten. Radiohead ist dort allerdings weiterhin zu hören.
Spotify hat nach eigenen Angaben weltweit rund 25 Millionen aktive Nutzer. Für fünf bis zehn Euro pro Monat können sie circa 20 Millionen Lieder hören. Die Musiker erhalten pro Stream allerdings nur Bruchteile von Centbeträgen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)