16. Juli 2013
Selbst beim Tagträumen ist die Leistung des menschlichen Gehirns enorm.
Auch ein hochmoderner Rechner hat es schwer, da mitzuhalten. US-Forscher aus Kalifornien haben jetzt ein Computermodell entwickelt, das wie ein Mensch tagträumen kann. 20 Minuten schweifen die Gedanken täglich im Schnitt ab. Um das nachzumachen, musste ein Computernetzwerk ganze 26 Stunden ackern.
Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass ihre Simulation dabei helfen kann, Gehirnschäden und -erkrankungen besser zu verstehen und behandeln zu können. Die Forscher wollen an ihrem Modell zum Beispiel Veränderungen vornehmen, wie die, die im Gehirn bei einem Tumor entstehen und dann kontrollieren, wie das die Gehirnaktivität beeinflusst.
Über das Computermodell und ihre Pläne berichten die Forscher im Fachmagazin "The Journal of Neuroscience".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)