16. Juli 2013

Norwegen: Utøya-Überlebende leiden weiter an den Folgen des Attentats

Zwei Jahre ist es her, dass Anders Behring Breivik auf der norwegischen Insel Utøya um sich schoss und 69 Menschen tötete.

Die Überlebenden und Angehörigen haben noch immer mit den Folgen zu kämpfen. Das zeigt eine Untersuchung vom staatlichen norwegischen Zentrum für traumatischen Stress. An der Befragung haben 720 Menschen teilgenommen. Noch fast die Hälfte gab an, dass sie weiter unter Angst und Depressionen leidet. Und auch auf die schulischen Leistungen wirkt sich die Attentat-Erfahrung demnach aus. 60 Prozent der Jugendlichen sagten, ihre Noten seien heute schlechter als vorher.

Etwas Positives berichteten die Befragten aber auch: Die Mehrheit lebt nach dem Anschlag eigenen Angaben zufolge inzwischen intensiver.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)