16. Juli 2013
Warum sind manche Pflanzenarten häufig und andere ganz selten?
Das wollten Biologen der Uni Bern herausfinden und haben ein Feldexperiment durchgeführt. Auf 16 Wiesen säten sie heimische und exotische Pflanzen aus. Dabei variierten sie die Samenmenge und störten absichtlich die Dichte der Population.
Herauskam, dass sich anfangs Pflanzen durchsetzten, die besonders viele und schwere Samen hatten. Später hatten die Pflanzen bessere Chancen, die sich am besten gegen schädliche Insekten wehren konnten. Pflanzen müssen den Forschern zufolge zwei Hürden überwinden: Erstmal müssen sie es schaffen, überhaupt zu keimen. Dann müssen sie sich im Kampf gegen Feinde gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Die Ergebnisse der Studie sind im Fachblatt "PNAS" nachzulesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)