16. Juli 2013

40.000 Fälschungen in Museum in China entdeckt

Es ist ein Fälschungsskandal sondergleichen.

In einem Museum in China sind 40.000 unechte Objekte gefunden wurden. Das Haus in der Provinz Hebei im Norden des Landes gehört dem lokalen Parteivorsitzenden und wurde für knapp 70 Millionen Euro gebaut. Nach Angaben von Anwohnern hat der Politiker vor der Eröffnung alles gekauft, was ihm angeboten wurde. Zum Beispiel Vasen, die angeblich von einem chinesischen Kaiser signiert wurden - allerdings mit Schriftzeichen, die in China erst in den 50er Jahren aufkamen.

Der Besitzer behauptet jetzt, er habe von den plumpen Fälschungen nichts gewusst, und er habe die Stücke für Originale gehalten. Er wird aber auch mit der Veruntreuung von Geldern in Verbindung gebracht.

Das Museum wurde mittlerweile geschlossen. Laut einem Antiquitäten-Experten sind Fälschungsmuseen in China verbreitet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)