16. Juli 2013
Zwei Tage Beratungen - kein Ergebnis.
In Bremerhaven sind die Verhandlungen über ein Netz aus Meeresschutzgebieten in der Antarktis abgebrochen worden. Das berichtet die Umweltorganisation Greenpeace. Das zweitägige Treffen war schon der zweite Anlauf der "Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis".
Ziel war es eigentlich, das größte Meeresschutzgebiet der Welt zu schaffen, um die biologische Vielfalt am Südpol zu bewahren. Es geht um ein Gebiet von rund 3,8 Millionen Quadratkilometern in der Ostantarktis und im Rossmeer. Das ist fast so groß wie das gesamte Gebiet der EU. Laut Greenpeace scheiterte ein Abkommen am Widerstand Russlands. Das Land hatte angezweifelt, dass die Kommission überhaupt berechtigt ist, Schutzgebiete auszuweisen. Russland hatte schon früher befürchtet, dass die Schutzpläne der Fischerei schaden könnten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)