16. Juli 2013

Salzsiedestelle aus der Bronzezeit in Halle entdeckt

Dieser Fund bestätigt, was schon lange vermutet wurde.

Im Gebiet von Halle an der Saale wird schon seit Jahrtausenden gesiedelt - und Salz gewonnen. Archäologen haben in Halle eine mehr als 3.000 Jahre alte Salzsiedestelle entdeckt. Über einen Brunnen wurde eine salzhaltige Lösung gewonnen, die dann in großen Siedepfannen gekocht wurde, um das Wasser vom Salz zu trennen.

Laut den Wissenschaftlern ist mit dem Fund klar, dass in dem Gebiet nicht erst im Mittelalter sondern schon in der Spätbronzezeit Salz gesiedet wurde. Salz gilt als die Grundlage des Reichtums der Region um Halle. Daher kommt auch der Name der Stadt - von der indogermanischen Wurzel "hal" für Salz.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)