16. Juli 2013

Historiker: Auch in der Antike wurde schon gedopt

Doping im Sport ist kein Phänomen der Neuzeit.

Auch in der Antike haben sich Athleten schon aufgeputscht - mit Alkohol, Mohn und Pilzen zum Beispiel. Historikern aus Erlangen und der Türkei zufolge genossen die Hersteller von Doping-Mitteln damals großes Ansehen - ganz anders als heute.

Als Beleg führen die Wissenschaftler Ausgrabungen in der antiken Stadt Magnesia an. Im dortigen Stadion hatten Bürger Ehrenplätze, die mit der giftigen Pflanze Mandragora in Verbindung gebracht wurden. Die Pflanze galt als Zaubermittel mit unterschiedlichen Kräften - zum Beispiel, Sportler leistungsfähiger zu machen. Es wurden also diejenigen geehrt, die den Wettkämpfern zum Sieg verhalfen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)