16. Juli 2013

Piraterie-Websites soll der Geldhahn abgedreht werden

Illegal Filme und Musik im Internet zum Download anbieten bringt allein kein Geld - Werbung auf den Plattformen dagegen schon.

Platziert werden diese Banner von großen Unternehmen, die sich lange nicht bewusst waren, dass sie das illegale Geschäft selbst mitfinanzieren. Damit soll Schluss sein. Die Anbieter Google, Microsoft und Yahoo haben dazu eine Initiative gestartet. Vorgesehen ist, dass Rechteinhaber illegale Inhalte direkt an die Werbeanbieter melden. Treffen die Vorwürfe zu, soll auf den betreffenden Seiten künftig keine Werbung mehr platziert werden.

Das könnte für die meisten illegalen Filesharing-Angebote das Aus bedeuten. Fast 90 Prozent dieser Anbieter finanzieren sich ausschließlich über Werbebanner.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)