17. Juli 2013
Das Internet in Großbritannien soll züchtiger werden.
Die Regierung macht Druck auf britische Provider, Internet standardmäßig mit einem eingeschalteten Pornographie-Filter anzubieten. Das Unternehmen TalkTalk führt dazu gerade ein Pilotprojekt durch. Aber in einer jetzt von der BBC veröffentlichten E-Mail fordert das Bildungsministerium andere Unternehmen auf, diesen Testlauf gar nicht erst abzuwarten.
Premierminister David Cameron wolle außerdem durchsetzen, dass die Filtereinstellungen nur nach einer Alterskontrolle geändert werden können. Dazu hat er eine Aufklärungskampagne angekündigt. Sie soll sich an Eltern richten und von der Internetindustrie bezahlt werden.
Die zweifelt laut dem BBC-Bericht am Sinn eines Porno-Filters. Schließlich sei keine Filterliste vollständig und Kinder könnten leicht Wege finden, die Blockade zu umgehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)