17. Juli 2013
An der US-Ostküste liegen zwei Gemeinden direkt nebeneinander - eine wurde durch den Hurrikan Sandy massiv zerstört, die andere nicht.
Über den Grund dafür schreibt ein US-Forscherteam im Fachmagazin "Coastal Engineering". Verborgen unter den Sanddünen habe es eine alte Ufermauer gegeben, gebaut vor über 150 Jahren. Zwar wurden in beiden Wohngegenden fast alle Häuser geflutet. In der Gemeinde hinter der Mauer hatten die Wellen aber weniger Schaden angerichtet. Nur ein Haus sei zerstört worden - in der Nachbargemeinde sei mehr als die Hälfte der Häuser kaputt.
Die Forscher schreiben, es sei erstaunlich, dass ein vergleichsweise kleines Hindernis wie die Ufermauer die Wucht der Wellen so gut abfangen könne. Das sollte man bei künftigen Schutzmaßnahmen beachten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)