17. Juli 2013
Badetouristen freuen sich meistens, wenn das Wasser nicht so kalt ist.
Bei Schwimmern ist das oft umgekehrt. Seit Jahren fordern sie eine Temperatur-Obergrenze bei Wettbewerben auf offenem Wasser. Jetzt hat der Weltverband FINA tatsächlich einen Grenzwert festgelegt. Das Wasser darf bei offiziellen Wettbewerben nicht mehr wärmer als 31 Grad sein.
Vor drei Jahren war der US-Amerikaner Francis Crippen bei einem 10-km-Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei mehr als 30 Grad Wassertemperatur gestorben. Todesursache war ein Hitzeschlag. Mehrere andere Schwimmer hatten nach dem Rennen über Schwindel und Wahrnehmungsstörungen geklagt. Eine Untersuchungskommission forderte anschließend Wassertemperaturen von 18 bis 28 Grad gefordert.
Auch zu kalte Temperaturen können für Schwimmer gefährlich sein: Vor wenigen Tagen ist eine Britin beim Durchqueren des Ärmelkanals gestorben - bei 15 Grad Wassertemperatur. Das Durchschwimmen des Ärmelkanals ist wegen des Schiffsverkehrs aber ohnehin verboten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)