17. Juli 2013
Im Radsport und in der Leichtathletik jagt ein Doping-Skandal den nächsten.
Der Fußball blieb davon bis jetzt weitgehend verschont. Allerdings werden in der Bundesliga auch nur Urin-Proben getestet und keine Blut-Proben. Das soll sich jetzt ändern. Der Deutsche Fußball-Bund teilte mit, eine Vereinbarung mit der Anti-Doping-Agentur stehe kurz vor dem Abschluss. 15 Prozent der bisherigen Urin-Tests in der Bundesliga sollten in der kommenden Saison durch Blut-Tests ersetzt werden - auch wenn das teurer sei.
Bestimmte Dopingmittel lassen sich nur im Blut nachweisen und nicht im Urin - Wachstumshormone zum Beispiel. Laut Experten des Kölner Doping-Labors besteht schon länger der Verdacht, dass im Fußball Wachstumshormone eingesetzt werden. Beweise gebe es bis jetzt aber nicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)