18. Juli 2013
Es ist Zeit für unsere Rubrik "Rückspiegel".
Heute vor elf Jahren endete der sogenannte Petersilienkrieg zwischen Spanien und Marokko - bei dem es aber zu keinem einzigen Schusswechsel kam.
Es ging um die winzige Petersilien-Insel vor der Küste Marokkos, auf der eigentlich nur ein Hirte mit seinen Ziegen wohnte. Eine Woche zuvor hatten marokkanische Soldaten die Insel besetzt, angeblich um Drogenschmuggler und illegale Migranten besser zu überwachen.
Spanien sah darin eine Provokation. In den 60er Jahren sei vereinbart worden, dass die Insel von keinem der beiden Staaten militärisch besetzt werden dürfe. Spanien entsandte Elitesoldaten, die die Insel am 18. Juli 2002 stürmten.
Der Konflikt fiel in eine Zeit, in der die spanisch-marokkanischen Beziehungen angespannt waren - unter anderem wegen Streits um Fischereirechte und illegale Einwanderer.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)