18. Juli 2013
Einen Durchbruch für die Therapie des Down-Syndroms haben nach eigenen Angaben Forscher aus den USA geschafft.
Genetikern der Universität Massachusetts gelang es jetzt, das Chromosom, das das Down-Syndrom beim Menschen verursacht, im Labor auszuschalten. Beim Down-Syndrom liegen durch eine Mutation das gesamte 21. Chromosom oder Teile davon dreifach vor. In der Fachzeitschrift "Nature" führt das Team aus, wie es die dritte Kopie des Chromosoms 21 in menschlichen Zellen außer Gefecht setzte.
Die Forscher erhoffen sich spannende Erkenntnisse. Allerdings seien noch Jahre der Forschung erforderlich. Down-Syndrom oder Trisomie 21 ist die meist verbreitete genetisch bedingte Krankheit, die mit geistiger Behinderung und einer verzögerten körperlichen Entwicklung einhergeht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)