18. Juli 2013
Das Überwachungsprogramm Prism der US-Geheimdienste sammelt möglicherweise so ziemlich alles, was wir an Daten speichern, versenden oder empfangen.
Doch diese Massenspeicherung ist nur der Anfang, zumindest glaubt das die IT-Managerin Yvonne Hofstetter. Sie beschreibt in einem Gastbeitrag für die "Franfurter Allgemeine Zeitung" was sich mit den Datenmengen in Zukunft alles anstellen lässt: Die Steuerung ganzer Gesellschaften. Möglich sollen das Programme machen, die mit neu programmierten Algorithmen arbeiten. Damit könnte es Realität werden, das Verhalten von Menschen vorauszuberechnen. Die Maschinen könnten in letzter Konsequenz vorgeben, wie jemand zu leben hat, schreibt Yvonne Hofstetter. Sie kennt sich aus: Ihr Unternehmen ist darauf spezialisiert, große Datenmengen auszuwerten. Hofstetters Tipp: Möglichst wenig digitale Daten produzieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)