18. Juli 2013
Gute Nachrichten vom Aralsee in Kasachstan.
Der früher einmal viertgrößte See der Erde erholt sich wieder. Zumindest im nördlichen Teil steigt der Wasserspiegel an, außerdem sinkt der Salzgehalt. Das geht aus einer Studie der Michael-Succow-Stiftung im Auftrag des Bundesumweltministeriums hervor. Die Stiftung schlägt vor, einige Gebiete unter Schutz zu stellen.
Positiv ausgewirkt hat sich der Studie zufolg unter anderem, dass im Jahr 2005 ein Damm gebaut wurde. Für Vögel und Amphibien sind neue Lebensräume entstanden. Für Wildesel oder Gazellen ist der See eine wichtige Trinkwasserquelle. Und: Fischerei ist auch wieder möglich.
Der Aralsee hatte gut 85 Prozent seiner Wasserfläche verloren. Hauptgrund war die landwirtschaftliche Bewässerung in sehr trockenen Gebieten aus den Zuflüssen des Sees - eine Maßnahme, die vor allem auf der sowjetischen Landwirtschaftspolitik beruhte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)