18. Juli 2013
Die Pest ist kein Phänomen des Mittelalters.
Noch heute sterben Menschen und Tiere den sogenannten "Schwarzen Tod" - besonders in Afrika und Asien. Deutsche Forscher haben jetzt eine neue Methode entwickelt, wie die Erreger im Blut entdeckt werden können. Sie schreiben in der Zeitschrift "Angewandte Chemie", dass sie dabei Antikörper einsetzen. Die reagieren auf einen Zuckermantel, der die Pesterreger umgibt.
Der Vorteil des neuen Verfahrens: Es sei einfacher, günstiger und schneller als bisherige. Und das sei wichtig, denn um Pest zu behandeln, brauche es eine schnelle Diagnose. Die Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut in Potsdam wollen jetzt einsatzfähige Labor-Tests entwickeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)