19. Juli 2013
Wir blicken in den "Rückspiegel" und sehen darin Frauen vor 165 Jahren, die für ihre Rechte kämpfen.
Am 19. Juli 1848 fand in Seneca Falls im US-Bundesstaat New York die erste Frauenrechtskonferenz statt. Sie wird auch als die Geburtsstunde der Frauenbewegung bezeichnet.
Die Konferenz wurde von intellektuellen und häufig religiösen Frauen organisiert, die ursprünglich in der Anti-Sklaverei-Bewegung aktiv waren. Daraus entwickelte sich erst der Kampf für ihre eigenen Rechte.
1848 erklärten die Teilnehmerinnen in der "Seneca Falls Declaration" die Gleichheit von Mann und Frau. Sie forderten das Recht, wählen zu dürfen, zu arbeiten, zu studieren, und sie wollten eine Reform des Ehe- und Besitzrechts.
Das allgemeine Frauenwahlrecht wurde in den USA 1920 eingeführt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)