19. Juli 2013
Erst taucht eine spezielle Hacking-Methode in Taiwan auf - und sechs Monate später findet sich dieselbe Handschrift bei einer Cyberattacke auf die USA.
So beschreibt es der Gründer einer taiwanesischen IT-Sicherheitsfirma. Er ist nicht der einzige, der davon überzeugt ist, dass Taiwan eine Art Trainingsgelände für chinesische Regierungs-Hacker ist. Auch ausländische IT-Firmen sehen in Taiwan eine hohe Aktivität von Hacking-Angriffen. Die chinesische Regierung streitet allerdings ab, hinter den Attacken zu stecken. Taiwanesische Experten glauben das aber nicht - sie argumentieren, neben der hohen Zahl von Cyber-Angriffen spreche auch die große Professionalität dafür, dass die Regierung dahinter stecke. Ein Beispiel dafür, dass die Hacker organisiert arbeiten: Die Attacken erfolgen zu ganz normalen Büro-Stunden - an chinesischen Feiertagen registrieren die taiwanesischen Experten nach eigenen Angaben keine Hacker-Aktivitäten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)