19. Juli 2013

Berlin warnt vor Meningokokken und empfiehlt Impfung

Nach den Masern kommt nun die nächste Krankheits-Warnung.

Wie der Berliner Senat mitteilte, kommt es seit Anfang des Jahres in der Hauptstadt vermehrt zu Meningokokken-Infektionen. Drei Menschen seien bereits daran gestorben. Von der gefährlichen Form der Infektion seien bisher vor allem Männer betroffen gewesen, die Sex mit Männern hatten. Der Impfbeirat in Berlin weitet deshalb seine Impf-Empfehlung für Meningokokken aus. Bisher galt sie für Kinder und Menschen mit Immundefekten, doch jetzt auch für Männer, die Sex mit Männern haben.

Meningokokken sind Bakterien, die sich durch Küssen oder Anhusten übertragen. Jeder Zehnte trägt diese Bakterien in sich, ohne krank zu werden. Es gibt aber gefährliche Untergruppen. Wer daran erkrankt, hat ähnliche Symptome wie bei einer Grippe, kann aber auch eine Hirnhautentzündung entwickeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)