19. Juli 2013
"Krieg liegt uns nicht im Blut."
Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet über dieses Fazit einer Studie schwedischer Anthropologen. In der Fachzeitschrift "Science" vertreten die Forscher die These, Krieg habe sich erst in komplexeren Gesellschaften entwickelt. Ihre Analysen bestätigen laut der "SZ" die Annahme, dass Krieg wohl erst mit der Erfindung des Ackerbaus entstand, als es zum ersten Mal so etwas wie Eigentum gab. Traditionelle Gesellschaften seien hingegen in der Regel friedlich eingestellt gewesen.
Über den Ursprung des Krieges gibt es allerdings seit Jahren Auseinandersetzungen zwischen Wissenschaftlern. Einige vertreten nämlich die These, kriegerische Handlungen habe es schon gegeben, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)