22. Juli 2013
Oft reicht eine SMS.
Dann ist die Sim-Karte des Handys geknackt. Die Internationale Fernmeldeunion, eine Organisation der UNO, warnt vor einer Sicherheitslücke, die es Hackern leicht macht, fremde Telefone zu übenehmen. Danach könnten sie mit den Geräten telefonieren, simsen und auf Kreditkartennummern zugreifen, ohne dass der Besitzer es merkt. Sogar Gespräche zu belauschen sei möglich.
Entdeckt hat die Sicherheitslücke die deutsche Firma "Security Research Labs". Der Fehler liegt demnach in der Sim-Karte. Mindestens jede achte nutzt noch die veraltete Verschlüsselungstechnik DES aus den 1970er Jahren. Nach Branchenangaben entspricht das weltweit 900 Millionen Handys. Betroffen sind sämtliche Handy-Typen, iPhones genauso wie Android-Smartphones und Blackberrys.
Der Mobilfunkverband GSMA und der Branchenführer unter den Sim-Karten-Herstellern wollen die Untersuchungsergebnisse nun überprüfen.
Die Mitteilung der Sicherheitsfirma findet ihr hier:
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)