22. Juli 2013

Regenwald im Kongobecken geht es besser als befürchtet

Endlich mal eine halbwegs gute Nachricht vom Regenwald.

Zumindest die tropischen Wälder im zentralafrikanischen Kongobecken sind besser erhalten als befürchtet. Neue Satellitenaufnahmen zeigen, dass die Abholzung seit dem Jahr 2000 um etwa ein Drittel zurückgegangen ist. Britische Wissenschaftler haben dazu eine Studie veröffentlicht. Sie führen den Rückgang darauf zurück, dass sich einige Länder mehr auf die Ausbeutung von Bodenschätzen wie Öl, Metalle und Diamanten konzentrieren und weniger neue Nutzflächen für die Landwirtschaft anlegen. Dennoch werde auch der afrikanische Regenwald jedes Jahr noch um 2.000 Quadratkilometer kleiner.

Der Regenwald im Kongobecken ist nach dem im Amazonasgebiet der zweitgrößte der Erde. Er umfasst zurzeit rund zwei Millionen Quadratkilometer.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)