22. Juli 2013
Autos mit Wasserstoffantrieb gelten als Fahrzeuge der Zukunft.
Denn sie stoßen keinen Ruß aus und auch kein klimaschädliches CO2. Doch einen Nachteil haben auch sie: Die Brennstoffzellen von Wasserstoffautos funktionieren nur mit Platin. Und das ist teurer als Gold.
Chemiker der Uni Kopenhagen und des Max-Planck-Institutes für Eisenforschung in Düsseldorf haben nun ein Verfahren entdeckt, das die Produktion der Brennstoffzellen deutlich billiger machen könnte. Sie fanden nämlich heraus, dass die Zellen auch mit weniger Platin funktionieren. Dann nämlich, wenn man die Edelmetall-Partikel anders anordnet und dichter zusammenpackt. Auf diese Weise produzierten die Brennstoffzellen eine achtmal höhere Stromstärke, als es im Moment bei Wasserstoffautos der Fall ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)