22. Juli 2013

Madrid eröffnet Jagd auf eingeschleppte Sittiche und Waschbären

Die spanische Hauptstadt Madrid nimmt den Kampf gegen unerwünschte tierische Einwanderer auf.

Wie die Zeitung "El País" berichtet, stehen im Fokus Waschbären und zwei Sittich-Arten. Sie waren eigentlich Haustiere, verbreiteten sich dann aber so aggressiv in freier Wildbahn, dass sie einheimische Arten verdrängen. Deswegen wollen sie die Behörden von Madrid jetzt jagen lassen, damit sie sich nicht weiter ausbreiten. "Tot oder lebendig", lautet die Devise. Allerdings heißt das nicht, dass jetzt die Madrilenen selbst zur Waffe greifen sollen - nur städtische Angestellte und eigens engagierte Firmen. Und die sollen es auch erst einmal mit Fallen versuchen, bevor sie auf die Tiere schießen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)