23. Juli 2013

Forscher in Mexiko graben gut erhaltenen Dinoschwanz in der Wüste aus

Einige Dinosaurier litten schon an Arthritis - wie sieht's mit Bandscheibenvorfällen aus?

Solche Fragen lassen sich nur an fossilen Skeletten zeigen. Antworten erhoffen sich Forscher von einem Exemplar, das sie im Norden Mexikos gefunden haben. Der Fund beinhaltet einen der wenigen bisher komplett erhaltenen Schwänze eines Dinosauriers. Das Nationale Institut für Anthropologie hat mitgeteilt, dass inzwischen 50 Wirbel eines Lambeosaurus freigelegt wurden. Der lebte vor gut 70 Millionen Jahren. Sein Schwanz machte vermutlich etwa die Hälfte seines gut zehn Meter langen Körpers aus - auf dem Kopf trug er eine Art verknöcherten Hahnenkamm.

In Nordmexiko werden viele Dino-Überreste gefunden. In der Kreidezeit verlief dort eine Küste, sodass es Fossilien von Land- und Wassersauriern gibt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)