23. Juli 2013

Hohe Arsen-Belastung im Essen kann zu Genschäden führen

Arsen im Grundwasser ist besonders in asiatischen Ländern ein Problem.

Das giftige Halbmetall kann sich in Lebensmitteln anreichern und offenbar auch das Erbgut schädigen. Davon berichten Forscher aus Großbritannien und Indien in der Fachzeitschrift "Scientific Reports". Die Wissenschaftler konnten erstmals einen Zusammenhang zwischen arsenbelastetem Reis und dem Anteil des Gifts im Urin nachweisen. Dazu untersuchten sie rund 400 Probanden, die regelmäßig belasteten Reis aßen. Bei ihnen wurden laut der Studie auch Anzeichen für Schädigungen von Chromosomen gefunden. Damit steige auch die Gefahr, an Krebs zu erkranken.

Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit fordert schon länger eine Obergrenze für den Arsen-Gehalt in Reis. Bisher war jedoch nicht sicher belegt, dass Arsen auch in Lebensmitteln gefährlich sein kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)