23. Juli 2013

US-Unfallstatistik: In der Stadt lebt es sich sicherer

Wer in den USA Unfälle vermeiden will, sollte zunächst mal in die Stadt ziehen.

Dort lebt es sich - einer Studie der Universität von Pennsylvania zufolge - deutlich sicherer als auf dem Land - zumindest, was die Gefahr tödlicher Verletzungen betrifft. Sie sei in den USA in ländlichen Gegenden im Schnitt um 22 Prozent höher als in Städten, obwohl es dort mehr Verbrechenstote gebe.

Die Forscher untersuchten knapp 1,3 Millionen tödliche Verletzungen zwischen 1999 und 2006. Häufigste Ursache waren Autounfälle. Allerdings spielte statistisch auch die Herkunft der Beteiligten eine Rolle: In ländlichen Regionen mit vielen schwarzen Bürgern war das Risiko deutlich geringer als in solchen mit wenigen Schwarzen. Und gerade in den ländlichen Gegenden, in denen durchschnittliche Bildung und Einkommen am höchsten waren, war das Risiko, an tödlichen Verletzungen zu sterben, am größten.

Die Wissenschaftler wollen die Statistiken weiter durchforsten, um Unfällen gezielter vorbeugen zu können. Außerdem fordern sie eine bessere medizinische Versorgung auf dem Land.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)