23. Juli 2013
Der Hauhechel-Bläuling ist besonders betroffen.
Innerhalb von 20 Jahren ist in Europa die Hälfte der Wiesen-Schmetterlinge verschwunden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Europäischen Umweltagentur. Bei acht von 17 Arten ging der Bestand zurück. Für sechs weitere ist die Entwicklung "unsicher". Nur drei Arten blieben stabil oder konnten sich ausbreiten. Zu ihnen zählt der Aurorafalter. Als Grund für den Artenrückgang sehen die Experten die intensive Landwirtschaft. Außerdem würden immer mehr Wiesen im Gebirge zu Gestrüppflächen und Wäldern. Deshalb blieben den Tieren in Nordwesteuropa teilweise nur noch die Grasflächen am Straßenrand oder in Städten. Laut Umweltagentur ist der Schmetterlingsbestand ein wichtiges Zeichen dafür, wie gesund das Ökosystem ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)