24. Juli 2013

Occupy will Kreditkarte herausbringen

Für die "Süddeutsche Zeitung" ist es "eine Ironie der Geschichte".

Die Occupy-Protestbewegung will nämlich künftig selbst Geldgeschäfte betreiben. Die Anti-Banker-Bewegung plant, eine Kreditkarte herauszubringen - erstmal für US-Bürger. Das soll aber kein profitorientiertes Geschäft werden. Stattdessen ist sie unter anderem für Menschen gedacht, die kein normales Konto bekommen. Die Kreditkarte soll nach dem Prepaid-Modell funktionieren und pro Monat knapp einen Dollar Grundgebühr kosten. Die Initiatoren versprechen volle Kosten-Transparenz.

Allerdings, so schreibt die "SZ", ist nicht klar, ob und wann es die Kreditkarte tatsächlich geben wird. Denn erst muss eine Million US-Dollar Kapital zusammenkommen - die Occupy-Aktivisten hoffen auf Spenden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)