24. Juli 2013

Mongolisches Nomadenvolk: Gene sorgen für Anpassungsfähigkeit

Das Qinghai-Tibet Plateau in der mongolischen Steppe liegt 3000 Meter über dem Meeresspiegel und ist einer der unwirtlichsten Orte der Erde.

Dort lebt seit rund 500 Jahren das Nomadenvolk der Deedu. Ein Forscherteam aus China und den USA hat jetzt herausgefunden, warum die Deedu mit der extremen Höhe und der sauerstoffarmen Luft so gut zurechtkommen. Dafür sorgen offenbar spezielle Gene. Die Wissenschaftler verglichen für ihre Untersuchung die Gene von 49 Stammesmitgliedern mit denen von 369 Asiaten und Europäern - darunter auch Mongolen und Tibeter. Dabei fanden sie heraus, dass bei den Nomaden vor allem die mongolischen und tibetischen Gene stark ausgeprägt sind, die für bestimmte Stoffwechseleigenschaften in großer Höhe verantwortlich sind.

Die Studie ist im Fachmagazin PLOS Genetics

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)