24. Juli 2013
Vor kurzem haben wir noch gemeldet, dass die Gletscher in der Antarktis langsamer schmelzen als angenommer.
Nach dieser guten Nachricht kommt heute wieder eine schlechte: Denn schneller als bisher angenommen schmelzen die Permafrostböden. Das meldet das Fachblatt "Scientific Reports". Die Forscher vermuten, dass das nicht an steigenden Temperaturen liegt, sondern an mehr Sonne in der Antarktis. Bisher hatten Wissenschaftler angenommen, dass die Dauerfrostböden in dieser Region stabil seien. Dass der Permafrostboden in der Arktis taut, wissen Forscher schon seit längerem.
Durch das Abschmelzen könnte der Klimawandel noch zusätzlich beschleunigt werden. Denn laut Studien lagert in den Dauerfrostböden sehr viel Kohlenstoff, der beim Abschmelzen in Form von Kohlendioxid und Methan freigesetzt wird. Beide Treibhausgase werden für weltweite Klimaveränderungen mit verantwortlich gemacht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)